15 Spar-Tipps für Freie

Foto: Sapna Richter

Hier kommen meine besten Tipps für dich, wenn du kein Geld zu verschenken hast:

1. Überblick verschaffen

Richte dir ein Geschäftskonto ein, um deine betrieblichen Ausgaben und Einnahmen von den privaten zu trennen. Ein guter Überblick über deine Finanzen ist die Grundbedingung, um sparen zu können.

2. Arbeiten im Home Office

Einer der großen Vorteile der selbstständigen Arbeit: Du darfst überall deinen Laptop aufklappen! Wenn du dir die Büromiete sparen möchtest, richte dir deine Arbeitsecke zu Hause ein.

3. Gebraucht und gut

Schreibtisch, Regale, Bürostuhl, Beleuchtung und Co: Viele Möbel bekommst du günstig in Gebrauchtwarenhäusern, auf Flohmärkten und bei eBay-Kleinanzeigen. So individuell ausgestattet hebt sich dein Büro außerdem angenehm vom Ikea-Einerlei ab. 

4. Sharing is caring

Statt ein eigenes Auto zu kaufen, kannst du Carsharing-Apps nutzen. Sogar Arbeitsplätze lassen sich teilen: Wenn du nicht von zu Hause aus arbeiten möchtest, kannst du statt eines eigenen Büros einen Schreibtisch in einem Co-Working-Space mieten.

5. Preise vergleichen

Ob im Möbelhaus oder beim Autohändler: Mit ein wenig Verhandlungsgeschick kannst du den für dich besten Preis erzielen – trau dich!

6. Freeware nutzen

Brauchst du wirklich die teure Photoshop-Lizenz? Gratis-Bildbearbeitungsprogramme wie GIMP bieten ähnliche Funktionen. Auch für die Microsoft-Office-Anwendungen gibt es kostenlose Alternativen, z. B. ApacheOpenOffice.

7. Betriebsausgaben absetzen

Als Freiberufler kannst du zum Beispiel deine Büroausstattung, dein geschäftlich genutztes Auto, Fachliteratur, Werbungskosten und vieles mehr steuerlich geltend machen. Dein Steuerberater hilft dir dabei!

8. Belege sammeln

Absetzen kannst du natürlich nur, was du auch belegen kannst. Deshalb unbedingt alle Kassenzettel, Quittungen und Rechnungen aufbewahren, die für dein Business relevant sind.

9. Umsatzsteuer und Steuervorauszahlung

Apropos Steuern: Achte darauf, deine Umsatzsteuer pünktlich abzuführen und setze deine Steuervorauszahlung nicht zu niedrig an. Das Finanzamt ist bekanntlich gnadenlos – und eine saftige Steuernachzahlung hat schon so manchem Freiberufler finanzielle Probleme bereitet.

10. Fixkosten überprüfen

Bezahlst du zu viel für Strom und Heizung? Dann wird es Zeit, den Anbieter zu wechseln. Auch deine Handy-, Telefon- und Internetverträge solltest du immer wieder überprüfen: Gibt es günstigere Alternativen?

11. Haushaltsbuch führen

Wo ist bloß das ganze Geld hin? Wenn du ein Haushaltsbuch führst, weißt du es. Das gibt’s inzwischen auch digital, als App fürs Smartphone. Auch die Ausgaben für dein Business kannst du darin notieren, um einen besseren Überblick zu behalten.

12. Bye-bye, Standby!

Computer, Monitor, Drucker, Fernseher, Radio … Im (Home) Office eines freien Texters findet sich meistens viel Technik. Schalte am Ende deines Arbeitstages alle Geräte komplett aus, um Strom zu sparen. Das schont die Umwelt – und den Geldbeutel!

13. Unnötige Versicherungen kündigen

Wir Deutschen neigen zur Überversicherung. Klar, eine Krankenversicherung ist unerlässlich, ebenso eine private Haftpflicht. Auch eine gute Rechtsschutzversicherung ist im Fall der Fälle Gold wert. Aber sonst? Überprüfe deine Policen und kündige, was du nicht (mehr) brauchst.

14. Mundpropaganda statt Marketing

Du musst nicht unbedingt in Werbemaßnahmen wie Facebook-Ads investieren, wenn du auf der Suche nach neuen Kunden bist. Hör dich lieber in deinem Netzwerk um und frage bei Kollegen und ehemaligen Arbeitgebern nach, ob jemand derzeit freie Texter benötigt.

15. Tasks abgeben

Ob Buchhaltung oder Steuern, Aktualisierung deiner Webseite oder Pflege der Social-Media-Kanäle: Als Freiberufler hast du viele Aufgaben, die kein Geld einbringen. Gib sie ab, zum Beispiel an den Steuerberater und einen (virtuellen) Assistenten. Das kostet zwar erst mal Geld – doch du kannst zu deinem vollen Stundensatz arbeiten, statt dich um die unbezahlte Büroarbeit zu kümmern!

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