Die 72-Stunden-Regel

Die Sache mit den 72 Stunden …

Warum haben wir manchmal nahezu geniale Ideen, die aber nie realisiert werden? Manch einer notiert sie sich sogar. Sehr gut, übrigens! Aber dann … nach ein paar Wochen, beim Durchblättern der Notizen, der große Schreck: es wurde Null und Nichts davon umgesetzt. Geht mir oft genug so. Dir auch? Doch damit soll jetzt Schluss sein. Und zwar subito!

Wie kann es also sein, dass mich ein Gedanke komplett fesselt, er zu einer richtig guten Idee heranreift und dann … im Notizbuch vergammelt!?

Die Wissenschaft hat herausgefunden, dass das an unserer Motivation liegt. Unser Gehirn ist so konstruiert, dass es einen zeitlichen Rahmen für ein Vorhaben braucht, um konzentriert und motiviert zu bleiben. Gibt es keine Deadline oder keine Abgabe – von außen oder selbst gesetzt, passiert nichts.

Du kannst dein Gehirn aber austricksen – und vermutlich hast du auch schon mal davon gehört: Es gibt da die sogenannte 72-Stunden-Regel.

Und die funktioniert so …

Du hast eine Idee. Du schreibst sie nieder – Notizbuch, Day Journal, wohin du deine Ideen eben so schreibst. Wichtig ist nur: Du hältst sie (schriftlich) fest, skizzierst kurz worum es geht und legst die Notizen beiseite. Dann denkst du weiter darauf herum. Innerhalb der ersten 72 Stunden nach dem Aufschrieb, solltest du Lösungswege finden, um die Idee umzusetzen. Und sie ebenfalls notieren. Dieses „in die Handlung kommen“, ist elementar.

Warum ist diese erste Zeit so wichtig?

Weil wir unser Gehirn programmieren können. Durch unser Handeln signalisieren wir ihm: „Los, runter vom Sofa, aufstehen – jetzt geht’s los!“ Und die Motivation und Konzentration bleiben auf einem erhöhten Energielevel. Wenn du dann tatsächlich beginnst, lösungsorientiert zu denken, geht im Gehirn eine Art Cluster auf und du kommst in einen richtigen Flow. Je nachdem wie umfangreich das Projekt ist, gliederst du es in Steps. Den nächsten beginnst du immer innerhalb der kommenden 72 Stunden und so fort.

Zugegeben, das kann einen ganz schön aus der Komfortzone werfen. Und ja, Zweifel sind in dieser Phase völlig normal. Aber hey, so geht es endlich voran! 

Auf dich und mich … und dass wir ab sofort nie mehr in unsere Notizbücher blicken und feststellen müssen, dass wir wieder nicht ins Tun gekommen sind!

Wie geht es dir? So wie mir oder bist du disziplinierter? Kanntest du diese Regel schon? Hinterlasse mir gerne deinen Kommentar!

Reader Interactions

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Warum haben wir manchmal nahezu geniale Ideen, die aber nie realisiert werden? Manch einer notiert sie sich sogar. Sehr gut, übrigens! Aber dann ... nach ein paar Wochen, beim Durchblättern der Notizen, der große Schreck: es wurde Null und Nichts davon umgesetzt. Geht mir oft genug so. Dir auch? Doch damit soll jetzt Schluss sein. Und zwar subito!