Deine größten Herausforderungen als Freelancer und meine Tipps

Bild: Canva

Dieses Mal dreht sich hier alles ums Management. Denn du als Freelancer bist tatsächlich auch Manager, ob du das magst oder nicht. Du investierst Zeit, Geld und Nerven in Sicherheitsmanagement, Administrationsmanagement, Krisenmanagement und Markenmanagement. Mit der richtige Herangehensweise kannst du dir das Leben leichter machen und den Managementpart möglichst klein halten. Das sind deine größten Herausforderungen als Freelancer – und das sind meine Tipps für dich …

Deine Auftragslage: Sicherheitsmanagement


Wann kommt das nächste Projekt rein? Wie hoch werden meine Honorare sein? Als Freelancer verzichtest du auf das Sicherheitsnetz, das ein Angestelltenverhältnis in der Regel bietet. Du musst daher andere Strategien entwickeln, um Sicherheit zu schaffen. Hierzu zählt ein optimales Zeitmanagement. Aber auch, dass du deine Aufträge nicht nur von ein, zwei oder drei verschiedenen Auftraggebern beziehst. Ich habe vor zehn Jahren, als mir alle Aufträge gleichzeitig weggebrochen sind, meine Angebote auf vier Säulen verteilt – meine 4-Säulen-Strategie, wie ich sie nenne. Seither bin ich gewappnet, wenn mir plötzlich nicht nur einzelne Auftraggeber, sondern ganze Bereiche wegbrechen. Wie genau das alles funktioniert, erkläre ich im Kurs AUFTRAGSMAGNET – Akquise und Pricing für Freie -> hier geht’s bei Interesse zur Warteliste: https://www.freischreiberei.de/auftragsmagnet/

Und wie managst du das mit deiner Akquise?

Akquise und Verkauf: Administrationsmanagement

Orga und Bürokram? Wir Freelancer sind bei organisatorischen und administrativen Aufgaben alleine, während es in großen Unternehmen mitunter ganze Abteilungen gibt, die das übernehmen können. Doch Einkommensströme müssen aufgebaut werden, wodurch sich viele freie Texterinnen und Texter in einem „konstanten Verkaufsmodus“ befinden – eine zeitraubende Tätigkeit, die dich von deinen eigentlichen Aufgaben abhält, aber das muss nicht sein. Mit einer Akquise, die du dauerhaft in deinen Alltag einbaust, verliert das Ganze seinen Schrecken. Mein Tipp: Baue hierfür dein Netzwerk auf, geh Teetrinken – oder Kaffee und kontaktiere deine sogenannten warmen Kontakte. Und nein, du nervst sie nicht. Das denken wir nur immer selbst von uns. Sneak Peak: Die nächsten tage erscheint ein neues Freebie – und ihr bekommt es im Newsletter natürlich direkt zum Downloaden: Mein ultimativer Netzwerk-Guide!

Me, myself and I: Krisenmanagement

Wenn du dich selbstständig machst, gewinnst du zwar jede Menge Freiheit, es bedeutet häufig aber auch, dass du allein arbeitest – besonders jetzt sind mehr als je zuvor im Home Office. Selbst Co-Workingspaces haben in großen Teilen des Landes geschlossen. Vielen Freien fehlt der Austausch im Team. Die Isolation zu bewältigen zählt zu den unerwarteten Herausforderungen eines Freelancers. Ein funktionierendes Zeitmanagement ist deshalb enorm wichtig. Mein Tipp: Notiere dir abends die drei wichtigsten Aufgaben, die du am nächsten Tag erledigen möchtest/musst. Dann die 5 wichtigen, aber nicht so dringenden To dos. Tracke deine Zeit – das kannst du über Toggl, mite.yo.lk oder mondays (es gibt unzählige mehr, einfach googeln). Und vergiss nicht, dir Pausen zu gönnen. 

Das kann nach jedem Arbeitsblock sein oder du versuchst es mal mit der Pomodoro-Technik. Ich öffne am 24.02.21 von 10h bis 13h einen Raum (Zoom) – komm dazu und probier es aus. Kostenfrei und ohne Werbebla! Den Link stell ich in die facebook-Gruppe freischreiberei – die Gruppe für freie Texter und Redakteure!

Das bin ich – und das sind meine Angebote: Markenmanagement

Wer in einem Unternehmen arbeitet, kann von der Bedeutung der Marke profitieren, die diese auf dem Markt hat. Als Freelancer musst du hingegen gegenüber Kunden deine Kompetenzen und deinen Wert erst beweisen. Das bedeutet, du solltest deine berufliche Identität und deine persönliche Marke entwickeln und kommunizieren – und das kostet Zeit. Das Stichwort lautet hier: Positionierung. Eine Marke kann entweder dein Name sein oder die Firmenbezeichnung. Bei mir ist es die Firmenbezeichnung: freischreiberei, bei Lilli Koisser beispielsweise, ist es der Name. Für beides gibt es Pro und Contra. Ich hab es aus dem Bauch raus entschieden … und weil ich noch vor einem Jahr alles dafür gegeben hätte, unsichtbar bleiben zu dürfen 😉

Wie bist du aufgestellt? Schreib mir gerne in die Kommentare!

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