Finger weg von schwierigen Kunden!

Ja, das ist mein voller Ernst. Es gibt Kunden, da kannst du am Start erkennen, dass es kompliziert werden wird. Das hatte ich nicht nur ein Mal … das kommt immer wieder vor. Dass du dir die Erfahrungen sparen kannst, liste ich hier mal auf, wen ich dabei im Hinterkopf habe.

Eines vorneweg – wir ticken alle anders und haben darum auch unterschiedliche Gefühle bezüglich unserer Kunden. Doch diese drei Punkte vereinen all diejenigen, die wir durchgängig als schwierig betrachten:

  • Ein schwieriger Kunde beansprucht mehr Zeit und Energie.
  • Ein schwieriger Kunde hängt wie ein Klotz an der Uhr und bremst den Lauf des Projekts.
  • Ein schwieriger Kunde kann dafür sorgen, dass dein Artikel, Magazin, Projekt – whatever am Ende ganz anders geworden ist, als du es geplant hast.

Wir sind verschiedene Menschen und haben darum ein unterschiedliches Empfinden. Was ich nervig finde, kann für andere normal sein:

  • dass manche Kunden wirre, lange E-Mails schreiben

oder

  • einen Wust an Durcheinander-Informationen liefern bzw. „breggelesweis“ (wie wir Schwaben sagen) relevante Sachen nachschieben, was das Bisherige teilweise überflüssig macht

oder

  • Telefontermine ausmachen, sie aber nicht einhalten und ständig alles ausschweifend besprechen wollen (telefonisch, persönlich)

oder

  • Entscheidungen werden ewig rausgeschoben, bei mehreren Auftraggebern muss es intern vielleicht zig Absprachen geben oder Person A will was anderes als Person B … im Extremfall gib es ein ständiges Stop-and-Go im Projekt (wenn es überhaupt zustande kommt)

oder

  • Deadline? Was ist das … dann wird im Zweifel bis Mitternacht durchgeackert. Grrrr … da merk ich schon gleich wie ich im Nacken verspanne.

Das wirkt sich nicht nur auf dein Honorar aus. Wobei das besonders stark betroffen ist. Es gilt die Faustregel: Je umständlicher der Kunde ist, desto größer die negativen Konsequenzen. Es sind IMMER weitere Faktoren automatisch mit betroffen – die da wären – Geld, Nerven, Motivation, Engagement, Zeit und nicht zuletzt die Freiheit.

Wenn du also – und sei es nur im Ansatz – an solch einen Kunden geraten bist, dann Finger weg! Erinnere dich daran – auch das Wort „Nein“ ist ein ganzer Satz – keiner zwingt dich. Das ist kein Honorar, das ist Schmerzensgeld!

Trotzdem an einen schwierigen Kunden geraten? Dann hilft nur: Augen zu und durch und immer schön dran denken: Kunde ist König. Ommm!

By the way … NEWS * NEWS * NEWS * NEWS: Den LIVE-Workshop „Pitch- und Exposéschreiben“ gibt es wieder! Schau mal hier!

Reader Interactions

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.