3 Quicktipps „Zeitmanagement“ für Freie

Bild: Sapna Richter

Du weißt es, ich weiß es. Frei zu arbeiten bedeutet: Freiheit über seine Aufträge und deren Einteilung zu haben. Frei zu arbeiten bedeutet aber auch, Zeit ist unser höchstes Gut. Und das gilt es zu schützen. Und klar, wir alle kommen immer mal wieder im vielzitierten Hamsterrad an und reiben uns verwundert die Augen, wie das passieren konnte. Nichtsdestotrotz gibt es Strategien, erst gar nicht hineinzugeraten und falls doch, fix wieder rauszufinden!

Quicktipp 1:

Es gibt ein paar Tricks, deine To-do-Liste zu priorisieren. Die gängigsten drei Methoden sind:

Die ALPEN-Methode, die Eisenhower-Methode und Ivy-Lee-Methode.

ALPEN-Methode: ALPEN ist ein Akronym für Aufgaben (notieren),Länge (kalkulieren), Puffer (einplanen), Entscheidungen (treffen) und Nachkontrolle (immer!).

Eisenhower-Methode: Hierbei werden die Aufgaben in zwei Kriterien eingeteilt – Wichtigkeit und Dringlichkeit. Bei der Wichtigkeit steht das Ziel im Fokus, bei der Dringlichkeit die Tätigkeit selbst.

Ivy-Lee-Methode: So mache ich es beispielsweise – du notierst dir jeden Abend die sechs bis zehn (bei mir eher zehn) wichtigsten und dringlichsten To Dos für den nächsten Tag. Auf einer anderen Seite meines Moleskins (ja, Werbung, weil super :)!) notieren ich wahllos alle To Dos. Immer, wenn die sechs bis zehn erledigt sind, rutschen weitere sechs bis zehn rüber in die Liste – bis alles abgearbeitet ist. Natürlich kannst du auch mehr erledigen, wenn es deine Zeit zulässt!

Quicktipp 2:

Realistisch planen: Kurz gesagt – nimm dir nicht zu viel vor – damit setzt du dich selbst viel zu sehr unter Stress. Ohne Puffer plane ich nichts – ob es sich um eine Magazinplanung, Advertorial-Abgabe oder meine Coachings sind. Plane ich zu knapp, kommt Mister Murphy um die Kurve und torpediert garantiert alles! Du kannst, wenn es dir leichter fällt, auch direkt die Zeiten dahinter notieren. Deine Einschätzung wie lange es ungefähr brauchen wird. Übrigens: Die Uhr läuft bei mir immer mit. Ich habe ein Zeiterfassungstool (mite.yo.lk) ist extra für Freelancer konzipiert … manche Kollegen nutzen Toggl und wieder andere notieren es sich in ihre Kladde (Notizbuch).

Quicktipp 3: 

Aufgaben auch erledigen und regelmäßig Pausen machen (und einplanen)! Klingt simpel und für die eine oder andere auch selbstverständlich, hat aber einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf dein Zeit- und Selbstmanagement: Schiebe keine halbfertigen To-dos vor dir her. Vor allem unliebsame Aufgaben werden gerne unterbrochen und dann in den nächsten Tag übertragen. Dieses Vorgehen ist zum einen mühsam, zum anderen schlicht ineffizient und das To-do-Listen-Dilemma nimmt seinen Lauf, die Listen werden jeden Tag länger. Und Hand aufs Herz: Ist es nicht befriedigend, wenn man einen Haken unter eine Sache setzen kann? Zu den Pausen: Es gibt Studien, die untersucht haben, wie lange man sich am Stück konzentrieren kann. Hingegen der Annahme, es seien 50 Minuten (Stichwort: Pomodoro-Taktik!), sind es ganze 70 Minuten. In dieser Zeit kriegt man schon mal was weggeschafft, oder? Statt danach zu Kaffee und Cola zu greifen: Raus an die frische Luft oder ab auf die Couch für ein Power-Nap! Umso effektiver und kreativer(!) bist du dann im Anschluss!

Für mehr Tipps, Tricks und Austausch: Komm in meine facebook-Gruppe für freie Texter und Redakteure!

Außerdem gibt es News: Ich gebe den LIVE-Workshop Pitch- und Exposéschreiben am 17. November 2020 um 11h ein weiteres Mal! Der Preis? 167 Euro – was wird gemacht? Du erfährst was ein Pitch und ein Exposé sind – wie man sie einsetzen kann und wie man sie schreibt. Mit Beispielen. Deinen Pitch schauen wir uns direkt im Workshop an 🙂 … wer mag, kann meine Redigier-Dienste und 1:1-Tipps noch dazubuchen. 

Es gibt insgesamt 10 Plätze! 6 davon sind bereits reserviert. Wenn du eine kostenfreie Reservierung haben; und zuerst über alles Weitere informiert werden möchtest (unverbindlich), dann antworte mir kurz auf diesen Beitrag mit: Ich bin am Workshop interessiert. Ich setze dich sofort auf die Liste 🙂

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