Du nimmst dich immer mit!

Unzufrieden im Job? Die Kollegen nerven? Blöden Urlaub gehabt, weil Wetter doof? Dein Trainer und dein Team nerven dich? Deine Wohnung ist zu laut? Dein Partner ist nicht sensibel genug? Wer kennt das so oder in leicht abgewandelter Form nicht?

Was ist jetzt die Lösung?
Die ersten und auch natürlichsten Reaktionen sind:
1) Du frierst ein und bleibst im Status Quo stecken, bist weiterhin unzufrieden und unglücklich. 
2) Du mutierst zum Macher und oder flüchtest: Du suchst dir einen anderen Job, einen anderen Urlaubsort, ein anderes Team, eine andere Wohnung … und einen anderen Partner?

Mag sein, dass diese Maßnahmen ein paar deiner Probleme lindert … aber vergiss eines nicht: Egal, wohin es dich zieht, wohin du rennst oder was du an den Umständen änderst: Du nimmst dich immer mit. 

Die bittere Wahrheit ist: Die äußeren Umstände werden nie perfekt sein. Du wirst nie mit allen Kollegen klarkommen, du wirst nie eine perfekte Chefin haben/sein, die perfekte Wohnung oder den perfekten Partner haben.

Ein Grund zu verzweifeln? Aber nein! Denn …

Es kommt ja darauf an, wie du auf diese Umstände reagierst. Zwischen Reiz und Reaktion liegt immer eine Entscheidung. Und die liegt zu einhundert Prozent bei dir.

Love it, change it or leave it. Das ist der Spruch, an dem ich mich zu orientieren versuche. Mein Fokus liegt dabei auf „love it“ – weil das von Innen kommen muss. Und wenn ich mir im Klaren darüber bin, was ich wirklich will (und das ist nicht immer leicht herauszufinden), erst dann handle ich – in vollem Bewusstsein. 

Es ist meine Entscheidung.

Du kannst es bei Kleinigkeiten testen – halte inne und entscheide bewusst. Und dann steh dazu und dahinter und übernimm die Verantwortung – sonst wirst du als Spielball missbraucht – wer sich vor Verantwortung scheut, gerät schnell in eine Opferhaltung. Und aus der findet man nicht so easy wieder raus. Ist ja einfach, wenn mich nie Schuld trifft und ich immer jemanden finde, auf den ich meinen Groll projezieren kann. Ist ja nicht meine Schuld! Oh doch … nimm das Ruder in die Hand!

Bild: Canva

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