Entspannt durch die letzten Wochen im Jahr?!

Es ist doch immer die gleiche Leier, oder? Also mir geht es zumindest so: Es wird September – meistens beginnt um den 10. rum bei uns in Bayern wieder die Schule (nach den Sommerferien) … und mit dem Herbst fange ich langsam an, die Adventszeit zu planen – inklusive der vier individuell bestückten Adventskalender für Mann und Kinder . Und schon da lege ich fest, was ich an meine Mitarbeiterinnen und Auftraggeber verschenken möchte. Ich notiere mir Wünsche der Kinder und organisiere Familientreffen an den Adventswochenenden bevor ich schließlich Weihnachten selbst plane und beispielsweise Restaurants reserviere. Okay, dieses Jahr wird das wohl entfallen …

Meine Aufträge lege ich so, dass sie entspannt Ende November, spätestens vor Nikolaus durch sind. Zumindest die Magazinproduktionen, sodass ich und damit die ganze Familie entspannt in den Dezember starten können. Soweit zur Planung – und dann kommt das Leben! Denn: Die Realität sieht bei mir und den meisten von uns leider oft ganz anders aus: 

In der Regeln wollen wir schnell noch alles abarbeiten und unsere Projekte abschließen, um mit einem guten Gewissen ins neue Jahr zu gehen. Soweit der Plan. Nach der Arbeit stürzen wir uns ins Getümmel der Geschäfte, um die Geschenke für unsere Lieben zu besorgen und privat hetzen wir von einer Weihnachtsfeier zur anderen, auf die wir oftmals gar keine Lust haben und auch noch ein Wichtelgeschenk mitbringen sollen. Dann müssen wir mit unseren Familien abstimmen, wo wann mit wem gefeiert wird und merken wie schwierig es ist, allen Wünschen gerecht zu werden. Der Weihnachtsmarkt, auf dem wir nach Feierabend verabredet sind, ist ein einziges Geschiebe und schnell sind wir genervt von dem ganzen Weihnachtswahn. Okay, wir blenden das mit dem Weihnachtsmarkt mal für 2020 aus. Trotzdem wird es – auch ohne Markt sicher wieder hektisch.

Woher kommt es, dass wir die eigentlich besinnliche Zeit als so getaktet empfinden? Meisten halsen wir uns gerade in den letzten Wochen des Jahres förmlich einen Terminmarathon auf. Wie wäre es damit einige Termine in den Januar zu schieben, der ohnehin meistens recht ruhig ist im Vergleich? Dann könnten wir uns im Dezember auf die Dinge besinnen, die uns wirklich wichtig sind, uns Spaß machen. Ein weiterer Grund ist sicherlich unserem Perfektionismuswahn geschuldet, da gerade an Weihnachten alles möglichst perfekt sein und reibungslos funktionieren soll. 
Daneben spielt noch ein zweiter Wahn eine zentrale Rolle für den Weihnachtsstress: der Konsumwahn. Meist auf den letzten Drücker hetzen wir von einem Geschäft zum anderen, die aus allen Nähten platzen, um das ultimative Geschenk für unsere Liebsten zu bekommen oder surfen nächtelang im Internet „umeinander“ und vergleichen wie die Wilden Preise, Ausstattungen und Versandzeiten – auf dass das perfekte (!) Geschenk auch ja rechtzeitig eintrifft. Wie wäre es denn damit, wie für den Adventskalender – schon über das Jahr verteilt Geschenkideen zu sammeln oder anstatt Materielles einfach unser wertvollstes Gut zu verschenken? Unsere Zeit! Denn eigentlich geht es doch wie immer nur um eines im Leben und ganz besonders zu Weihnachten: Um die Gemeinschaft und das gemütliche Beisammensitzen. Oder nicht?

Ich habe mir jedenfalls vorgenommen, dieses Jahr achtsamer zu schenken. Ich möchte mir länger Zeit lassen, um ein Geschenk zu finden oder selbst herzustellen als die Jahre zuvor. Ich möchte längere Karten und Briefe schreiben, die ich beilege. Auf schönem Papier und vielleicht recht kitschig mit diesen weihnachtlichen Glanzbildern … *räusper*
Und wir werden sehen, was genau ich davon 2020 umsetzen werde … denn ganz tief in mir weiß ich, dass ich eigentlich jetzt schon wieder  ein Quäntchen zu spät dran bin …
Und weil ich es gegoogelt habe:

Mich würde interessieren wie deine Planung aussieht, ob es eine gibt und wenn ja, wie es dir jährlich ergeht?! Schreib mir gerne!

Auch bei mir gibt’s wieder Kurse:

Im Januar gibt es einen neuen Onlinekurs ANSCHREIBEN-AKADEMIE mit Pitch-Performance – bitte hier unverbindlich und kostenfrei auf die Warteliste eintragen und somit vorab einen 50 Euro-Gutschein sichern – den du dann bei der Buchung automatisch eingelöst bekommst. www.freischreiberei.de/warteliste-anschreiben

Kurspreis: 449 Euro (abzüglich 50-Euro-Gutschein – also 399 Euro) / es wird eine Ratenzahlung geben!

Im März öffnen dann auch wieder die Türen zum Onlinekurs AUFTRAGSMAGNET Akquise und Pricing für Freie – auch hier gibt es eine Warteliste mit Bonus (15%) – bitte bei Interesse unverbindlich und kostenfrei eintragen: www.freischreiberei.de/warteliste

Kurspreis: 979 Euro (abzüglich 15% Wartelisten Bonus – also 832,15 Euro) / es wird auch wieder eine Ratenzahlung geben!

Übrigens: Der LIVE-Workshop Pitch- und Exposéschreiben findet im ersten Quartal 2021 NICHT statt.

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