5 Inhalte für dein Anschreiben

Bild: Canva

Angenommen, du hast eine Idee, ein Manuskript, ein erstes Buchkapitel – irgendetwas, was du gerne bei einem Verlag oder einer Agentur vorstellen möchtest. Und ja, du weißt was ein Pitch ist und hast ihn auch schön im Anschreiben platziert. 

Dein Exposé hängst du an, packst vielleicht noch ein, zwei Probearbeiten oder dein Portfolio dazu. Soweit sind wir klar. 

Es gibt Situationen …

Manchmal reicht dein Pitch alleine nicht aus, um genug Aufmerksamkeit zu generieren. Manchmal muss es ein bisschen mehr sein. Genauer: Es bedarf mehr der Worte. Und: Es müssen die richtigen Wörter sein. 

Diese fünf Inhalte erregen Aufmerksamkeit bei deinem Ansprechpartner:

Themenvorschlag

Oha, du hast dir nicht nur Gedanken gemacht, sondern sie auch in Form eines Exposés formuliert. Sehr gut, denn das machen noch ganz viele Kollegen nicht und wundern sich dann, warum ihre Mails ungelesen im virtuellen Papierkorb landen. Auftraggeber lieben Problemlöser – du „teaserst“ etwas nicht nur an, du präsentierst schon gleich einen ausgearbeiteten Vorschlag. Super! Wie genau man ein Exposé schreibt, lernst du gemeinsam mit neun weiteren Teilnehmern in meinem LIVE-Workshop. Ich gehe genau auf den Aufbau ein und wir schreiben es direkt am Workshop-Tag! Mehr dazu findest du auf der LIVE-Workshop-Seite! Es gibt übrigens nur noch 4 freie Plätze!

Exklusiv

Etwas ist exklusiv bedeutet, du hast deinen Pitch, dein Exposé oder deine Idee nicht an zehn Redaktionen gleichzeitig rausgehauen. Jeder wird gerne umworben und jeder möchte von seinem künftigen freien Mitarbeiter lesen, er sei einzigartig und deshalb, genau deshalb passe der Artikel, das Manuskript genau zu „seiner“ Zeitschrift und zu keinem sonst. Zeige, dass du diesem einen Redakteur dein Material anbietest, und niemandem sonst. Gerne in der Betreffzeile, spätestens in den ersten Sätzen!

Vergleiche

Vor allem in der Headline deines Exposés oder in der Betreffzeile. Beispielsweise „Venedig für Daheim“ – wenn es um einen Ort in Deutschland geht, der auf Wasser gebaut wurde (gibt’s das?!). Du weißt, worauf ich hinaus will! Vergleiche mit Augenzwickern oder ohne, aber auf jeden Fall nur, wenn es wirklich zum Thema passt.

Superlative

Nicht per se, aber in Häppchen – beispielsweise „Die jüngste Mutter Deutschlands“, „Die älteste Turnerin – europaweit“, „Der kleinste Hase der Welt“ und so fort. Nicht übertreiben – wenn etwas wirklich nicht das kleinste, größte, tollste, teuerste Irgendwas ist, dann nicht hineinschreiben, es wäre so. Das hat mit fundiertem Journalismus nichts zu tun, sondern ist schlicht Angeberei. Lieber weglassen. Aber, wenn dem tatsächlich so ist, gehört das in dein Anschreiben!

Interviewpartner

Du bist top vorbereitet, hast, um deiner Story den nötigen Schwung zu verpassen, einen super Ansprechpartner aufgetan. Es zahlt sich aus, wenn dein Interviewpartner entweder bereits einen Namen in der Medienlandschaft hat, eine Koryphäe auf seinem Gebiet ist oder aber einfach unglaublich kurzweilig ist und fachlich (natürlich passend zum Thema) echt was auf dem Kasten hat. Nenne direkt den Namen und die Position bzw., was deinen Interviewpartner auszeichnet im Anschreiben (name-dropping ausdrücklich erwünscht). Beispiel: Es gibt zig Kochbücher, aber wenn du Kate aus dem Buckingham Palace dazu bekommen würdest, ein Buch von dir ghostwriten zu lassen, über ihre Essgewohnheiten mit Rezepten und kleinen Einblicken in ihr Privatleben, bin ich sicher, der Verlag würde dir den Buchvertrag mit Kusshand überreichen.

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